Banken: Verurteilung von Ex-Deutsche-Bank-Händler wegen Zinsmanipulation aufgehoben
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Urteil von Ex-Deutsche-Bank-Händler wegen Zinsmanipulation aufgehoben
London. Die Verurteilung des ehemaligen Deutsche-Bank-Händlers Christian Bittar wegen der Manipulation von Referenzzinssätzen ist aufgehoben worden, obwohl er sich vor mehr als acht Jahren schuldig bekannt hatte.
Bittar, der wegen seiner Wetten auf kleinste Veränderungen bei kurzfristigen Zinssätzen den Spitznamen âMr. Basis Pointâ erhielt, hatte eine Haftstrafe von 23 Monaten verbüÃt und war im Februar 2020 freigelassen worden. Der britische Court of Appeal entschied, dass seine ursprüngliche Verurteilung nicht haltbar sei und sprach ihn am Freitag frei.
Bittar war am Freitag nicht persönlich im Gericht anwesend, verfolgte die Verhandlung aber per Online-Ãbertragung. Das Urteil folgt auf eine Reihe von Fällen, in denen Verurteilungen von Händlern wegen der Manipulation wichtiger Zinssätze aufgehoben wurden.
Bei dem ehemaligen UBS-Händler Tom Hayes hatte der Supreme Court, das höchste Gericht GroÃbritanniens, die Verurteilung im vergangenen Jahr aufgehoben. Das Gericht befand, dass die Geschworenen im Fall von Hayes und des Barclays-Händlers Carlo Palombo falsch belehrt worden seien, was diese und ähnliche Verurteilungen unhaltbar mache. Anfang dieser Woche waren zudem die Verurteilungen von fünf ehemaligen Barclays-Händlern aufgehoben worden.
