Geldanlage: Passives Einkommen mit Anleihen: Mit diesen ETFs bekommen Sie acht Mal im Jahr Zinsen
Geldanlage:
Wie Anleihe-ETFs regelmäÃige Zinsen liefern
Frankfurt. Geld arbeiten zu lassen, um auf einfache Art monatlich zusätzliches Einkommen zu erzielen â das ist mit Anleihen möglich. Denn anders als bei Aktien oder Gold können Anleger bei Anleihen zwischenzeitliche Kursschwankungen ignorieren.
Der Grund: Anleihen haben eine feste Laufzeit, an deren Ende sie zurückgezahlt werden, wenn der Schuldner solvent bleibt. Die Sorgen rund um Inflation, Zinserhöhungen der Notenbanken und die steigende Staatsverschuldung haben in den vergangenen Monaten die Kurse von Anleihen deutlich fallen lassen.
Deshalb sind im Gegenzug die Renditen deutlich gestiegen. Das gilt vor allem für Staatsanleihen, aber auch für Anleihen von Unternehmen. Genau diese halten viele Strategen für interessant, weil viele Unternehmen anders als die Staaten ihre Schulden abbauen.
Um die Risiken dennoch möglichst gering zu halten, bietet sich die Anlage in breit gestreuten Fonds an. Herkömmliche Anleihefonds ohne Fälligkeitsdatum sind nach Ansicht von Experten wie Olaf Stotz, Professor für Asset Management an der Privatuniversität Frankfurt School, indes wenig geeignet für passives Einkommen. Grund dafür ist, dass die Kurse der Fonds mit den Kursen der Anleihen schwanken. Das macht die Anlage schwer kalkulierbar.
Besser eignen sich Anleihefonds mit fester Laufzeit. Die gibt es seit knapp drei Jahren auch als günstige börsengehandelte Fonds (ETFs).
Das Handelsblatt erklärt, worauf Anlegerinnen und Anleger bei ETFs auf Unternehmensanleihen achten sollten, und zeigt, mit welchen Fonds-Kombinationen sie jedes Quartal Zinsen auf ihr Konto bekommen.
